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Der Weg geht über die endlosen Gärten der Natur.
Mein Körper möchte alle Blüten abreißen,
meine Seele besteht darauf
die Blumen zu gießen.
Sie suchen sich lange Zeit,
bevor sie aneinander vorbeigehen.
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Wenn der Atem die Luft berührt
Das Blut schlägt hinter den Ohren,
klopft wie Perlentropfen am Hals,
der Stuhl hinterläßt Spuren
der letzten heißen Umarmung,
die Füße sind taub.
Dann sehen die Augen
wie Dächer im Himmel
langsam, langsam verschwinden
und begleiten mit Blick den Atem,
deinen Atem, der die Luft,
der die Lust durstig berührt.
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Stilleben
Immer beim Regen kommen die schweren Gedanken,
die Leichtigkeit des Tages wird blaß,
im Kopf streiten sich durchnäßte Gedanken,
die Sonne ist taub.
Dann merken die Augen
wie Dächer sich bücken
und saugen die Luft, und saugen die Lust,
die sich bis vor kurzem vergnügten.
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Brunnen
Ich verschaffe mir einen Blick in dem Halbmond deinesProfils.
Die Hoffnung, mich vollmondig zu küssen,ist durstig.
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Die Worte, die Worte
Ihr Preis ist für manche unschätzbar,
andere verkaufen ihn auf Trödelmärkten
oder lassen ihn
auf den Ohrenautobahnen rutschen.
Für einige ist er eine Etikette,
die auf dem Kuß hängt,
den sie sich nicht entschieden haben,
zu verschenken.
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Misstrauensgeschichte
Meine entzündete Wahrheit
und ihre Vorstellungen
versetzen die Rose in Flammen.
Die Farbe war Rot
und jetzt ist sie krank,
das Feuer war heiß
und jetzt ist es naß.
Es ist ein Hammer,
der wünscht sich gewaltig,
eine Feder zu sein,
mit Sonnenstrahlen den Wind zu streicheln,
den Wind, der verwirrte Gedanken ausbläst.
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Wie man ein Gedicht schreibt
Man nimmt das Alphabet,
einen erfahrenen Stift
und ideenreiches Blatt Papier,
fügt einen Schuß Erotik hinzu
und mischt so lange
bis sich jedes Wort in seinen Platz verliebt.
Dann schenkt man es dem Wind,
der durch die Zeit spazieren geht.
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Irrtum
Zwischen
den Fingern floß der Fluß raus,
den wir mit einem Boot überqueren wollten.
Das Boot stützt die Steine